Ein Wünschelrutengänger hat festgestellt, daß die Sonnenuhr, die uralten Linden, das Japanische Tor zum Garten und die lange Gerade des Stein-Kneipp-Parcours auf einer Kraftlinie liegen. Orte der Kraft sind natürliche Energiezonen; vor allem in der Natur sind sie keine Seltenheit. Jeder von uns hegt den Wunsch, einen Ort zu finden, wo man sich wohl fühlt, Kraft schöpfen kann. Um ohne Zwang und unbelastet den Augenblick der Gegenwart bewusster geniessen zu können. Voraussetzung dafür ist unsere Bereitschaft, uns zu öffnen.
Orte der Kraft sind als Teil eines umfassenden energetischen Zusammenspiels Quellen von Kraftlinien, die sich über alle Kontinente erstrecken. Um solche Orte festzustellen, ohne sich dabei einer Illusion oder Phantasie hinzugeben, stehen keine festen Analysemethoden noch Messinstrumente zur Verfügung, diese feinstofflichen Energien zu erfassen. Erst das starke persönliche Erlebnis gibt die Gewissheit, dass an einem Ort etwas in uns passiert, das eine innere Veränderung hervorgerufen hat - dass es also ein Kraftort ist.
Quelle: Orte der Kraft, Blanche Merz, AT-Verlag, 8. Auflage 2000
Es scheinen insbesondere die unterirdischen Wasserläufe zu sein, die bei den Orten der Kraft eine besondere Rolle spielen.
Viele Autoren erwähnen immer wieder die Wasserläufe, Kreuzungen von Wasserstreifen, Globallinien, Diagonal- zonen, Reaktionszonen, Reizstreifen und Ver- werfungen, die bei Orten der Kraft einen besonderen Stellenwert haben.
Von Orten der Kraft soll, nach Ansicht vieler Autoren, eine sehr mächtige Vibration ausgehen. Die Schwingungen sind sehr stark und könnten als Geopathogen bezeichnet werden. Der Mensch lebt aber nicht an diesen Orten, sondern tankt praktisch nur Energie auf. Man spürt diese Energie als Wärme, die die im Körper verbunden mit einem Kribbeln von den Füßen bis zum Kopf aufsteigt. Häufig lassen an diesen Orten auch die verschiedensten Schmerzen nach.