Die Doppelbelastung in Job und Familie kann krank machen. Millionen Menschen sind betroffen, vor allem Vielarbeiter. Wir helfen Ihnen, den Teufelskreis der Überforderung zu durchbrechen. Der Mensch gesteht es sich nicht gerne ein, wenn er sich übernommen, jahrelang von seinen physischen und psychischen Reserven gelebt hat. Bis "der Akku seiner Lebenskraft" restlos leer war.
Vor allem mit Führungskräften - Menschen, die es gewohnt sind, sich Herausforderungen zu stellen und Probleme zu lösen. Kleine und große, von morgens bis nachts, werktags wie sonntags. Und die zugleich die oft einfachen, doch wirkungsvollen Maßnahmen gegen Stress unterlassen.
Vor allem das mittlere Management ist wegen seiner "Sandwich-Position" gefährdet: Druck von oben wie von unten - und keine Möglichkeit auszuweichen.
Es gibt eine Grenze, ab der die "Anpassungsfähigkeit an die Herausforderungen" dauerhaft überschritten wird. Es ist jener Punkt, an dem die Stress-Verarbeitungsprogramme einer Persönlichkeit überfordert sind. Zusätzlich zum Druck von außen entsteht dann noch Versagensdruck im Inneren.
Die Gründe für diese Zunahme liegen auf der Hand: massive Arbeitsverdichtung für die meisten Führungskräfte, ständige Verfügbarkeit durch Handy und Online-Kommunikation, Doppelbelastung in Beruf und Familie, dauerndes Reisen, häufig über Zeit- und Klimazonen hinweg. In einer repräsentativen Umfrage unter deutschen Führungskräften klagte gut ein Fünftel der Befragten über direkte Stressfolgen, die so genannten psychovegetativen Störungen. Nach einer europäischen Studie aus dem Jahr 2002 kostet die Behandlung der unmittelbaren Symptome europaweit 20 Milliarden Euro pro Jahr - von den Folgekosten durch schwere und chronische Herz-Kreislauf-Leiden, durch Depression und Krebs, durch Arbeitsausfälle und Frühverrentung ganz zu schweigen. Die Zahlen sind so vage wie die Begrifflichkeiten - Stressfolgen, psychovegetative Erschöpfung, psychosomatische Störungen, Burn-out-Syndrom.
In der Regel reagiert zunächst die Psyche mit Konzentrations- und Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Niedergeschlagenheit. Danach meldet sich der Körper: mal mit Kopfschmerz- oder Heißhungeranfällen, mal mit Verdauungs- oder Rückenproblemen, mit Kreislaufattacken, Bluthochdruck, Herzbeschwerden etc. Das Immunsystem wird schwächer, Infekte häufen sich oder werden chronisch. Die Leistungsfähigkeit nimmt weiter ab, ein Teufelskreis beginnt.
Der kann äußerst bedrohlich werden, bis zum Herzinfarkt oder Schlaganfall führen, bis zu Diabetes und anderen Stoffwechselstörungen, bis zu Depression, Sucht und Abhängigkeit. "Wer an dieser Stelle den Teufelskreis nicht mit Expertenhilfe durchbricht, für den wird die Summe aus beruflichen und anderen alltäglichen Herausforderungen zur Lebensgefahr."
Unsere Programme helfen, Stress abzubauen - durch Bewegung und Sport, durch eine bessere Ernährung, durch Entspannung, Muße und Selbstfindung.
Gesetzliche Krankenkassen zahlen dafür nur in besonders begründeten Fällen, private Versicherungen übernehmen in der Regel die Kosten - auch für die hier genannten stationären Behandlungen.
Maßnahmen zur Vorbeugung, die etwa die Grundeinstellungen und vorgefasste Meinungen ändern, Stress erst gar nicht entstehen lassen, kann aber jeder selbst organisieren.
Ursprünglich sind Stressreaktionen nützliche, geradezu lebensrettende Schutzmaßnahmen. Die Wirkung setzt nach Sekundenbruchteilen ein: Die Nebennieren schütten massiv Adrenalin und andere Stresshormone aus, sobald die unwillkürlichen ("vegetativen") Anteile des Zentralnervensystems Alarmsignale senden - und lange bevor das Bewusstsein das reale Potenzial einer Gefahrensituation analysiert hat.
Die Botenstoffe im Blut bewirken, dass das Herz schneller und kräftiger schlägt. Der Blutdruck steigt, was die Versorgung des Organismus mit Sauerstoff und Nährstoffen kurzfristig verbessert; die Pupillen weiten sich - um das Sehvermögen im Dunkeln zu erhöhen. Mit diesen radikalen Umstellungen war zum Beispiel der Steinzeitmensch körperlich, geistig und seelisch gerüstet für Extremsituationen.
Die Stressreaktionen auf die Außensignale laufen schnell, effektiv und zuverlässig ab - allerdings unreflektiert und nicht willentlich beeinflussbar. Sie funktionieren genauso zwangsläufig bei "Fehlalarmen" - wenn etwa kein brüllender Grizzly im Büro steht, sondern der Vorgesetzte, dem ein Projektkonzept, eine Kalkulation oder sonst ein Arbeitsprodukt missfällt. Jedes Mal reagiert der Mensch mit seinem archaischen Stressprogramm. Im Zeitalter ausgeklügelter Managementkonzepte und gruppendynamischer Teambesprechungen richten Adrenalin & Co. auf Dauer eher Schaden an. Zumal ihre Wirkungen bei chronischen Belastungen durch ein zweites Stresshormon verstärkt werden: Cortisol schwächt zusätzlich das Immunsystem und baut eine Region im Gehirn um (den "Hippocampus"), die entscheidend mitwirkt beim Lernen und Erinnern.
Die Therapie von Stressfolgen ruht auf drei Hauptsäulen:
- Auf einer gründlichen Änderung der Lebensumstände und -gewohnheiten,
- auf naturheilkundlichen Arzneimitteln und
- auf verschiedenen Formen der Psychotherapie.
Meist ist der Stress nur Auslöser für die ernsten Symptome war. Die eigentliche Ursache liegen in Vorerkrankungen, die nicht erkannt und nicht diagnostiziert worden waren, etwa Infektionen, Hormonstörungen oder Nährstoffmängel auf Grund von Pilzbefall im Darm.
Wir gehen weiter davon aus, dass die Entkräftung, die Kreislaufstörungen und all die anderen Symptome durch mehr oder weniger subtile Verschiebungen der Hormonwerte und dadurch bedingte Veränderungen im Stoffwechsel hervorgerufen werden.
Unser Naturheilkundler veranlasst aufwändige Blutuntersuchungen, mit denen Defizite im Vitamin-, Mineralstoff-, Spurenelement-, Fett-, Cholesterin- und Aminosäurenhaushalt des Körpers entdeckt werden. Diese Defizite werden mit Mitteln der Naturmedizin beseitigt.
Einig sind sich alle Stresstherapeuten, dass verschreibungspflichtige Psychopharmaka höchstens am Anfang, in der Akutphase der Stressbehandlung, eingesetzt werden sollten.
Später kommen allenfalls milde pflanzliche Mittel in Betracht. Etwa Baldrian als Einschlafhilfe oder Johanniskraut zur Stimmungsaufhellung bei leicht depressiven Episoden. Darüber hinaus setzen manche Therapieformen auf Ruhe, Erholung und "Abschalten".
Das "Abschirmen" ist für essenziell. Zunächst, um sie vor dem "Bombardement" der Anforderungen im Büroalltag zu schützen.
Hinter dem verhaltenstherapeutischen Fachchinesisch verbirgt sich ein handfestes Programm, auf zwei Ebenen behandelt: Zunächst übt er mit ihnen neue Muster zur Bewältigung von Stresssituationen ein. Die meisten Stresspatienten wollen, wenn sie zu uns kommen, so rasch wie möglich wieder zu den Menschen werden, die sie vorher waren. Diesen Zahn müssen wir ihnen gleich und sehr gründlich ziehen. Karrieristen, die im Beruf gelernt haben, alles sei machbar, müssen sich ändern - die Ansprüche an sich selbst genauso wie die Bewertung ihrer eigenen Leistungen. Denn die alten Verhaltensmuster sind die tieferen Ursachen, die Menschen krank werden lassen.
Eine Stress- und Burn-out-Therapie dauert durchschnittlich vier bis sechs Wochen.
Am besten ist es freilich, wenn es gar nicht erst zur Stresserkrankung kommt. Wenn die Betroffenen schon im Ansatz verhindern, dass ihre Hormone Amok laufen, und somit verhüten, dass sie von chronischem Herpes, Diabetes, Bluthochdruck, Kopfschmerz und Schlimmerem befallen werden.
Letztlich muss jeder Vielarbeiter selbst entscheiden, womit er sich vor den Stressfolgen schützt. Für den einen sind regelmäßige Übungen zur Bewältigung akuter Belastungen genau das Richtige, der andere will sein Leben lieber gründlich umstellen - und fortan Stress weiträumig umgehen.
Konzept: Naturheilkundliche Diagnose und Therapie von auslösenden Zusatzerkrankungen (Infektionen, Hormonstörungen usw.), die für die Stresskrise verantwortlich gemacht werden; Gabe von Vitaminen, Aminosäuren und Mineralien.
Bewegungstherapie
Änderung der Lebensumstände
Kunsttherapie
Gourmet-Cuisine
Ziel Heilung der Zusatzerkrankungen; allgemein gesunde Lebensführung.
Vorteil Naturheilkundliche Ausrichtung; intensive medizinische Diagnostik; sorgfältige Dokumentation aller Befunde. Durch Hinzuziehens eines Spezialisten können psychotherapeutische Elemente ergänzt werden.
Naturheilverfahren • Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) • Akupunktur • Hypnose-Therapie • Spezielle krankheitsbezogene Informations- bzw. Gruppengespräche • Diät- und Ernährungsberatung • Kneipp-Therapie • Bewegungstherapie • Entspannungsübungen • Fortführung bereits laufender Hormontherapien (nach vorheriger ärztlicher Rücksprache) • Manuelle Lymphdrainage • Spezielle Aufbau-Gymnastiken und Bewegungstherapien, z. B. Beckenboden-Gymnastik, spezielle Schulter-Gymnastik • Krankengymnastik • Fitness-Gymnastik • Massagen/Fango • Kontinenztraining und -beratung • Hilfsmittel-Beratung