Die Bayerische Alm
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Alle 14 Tage am Samstag  von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr


Termine 2015

14.3.           28.3.               28.3.            11.4.     

25.4.           9.5.                 23.5.              6.6.

20.6.           4.7.                 18.7.              1.8.

15.8.           29.8.                12.9.             26.9.

10.10.        24.10.                7.11.           21.11.

5.12.         19.12.   


Termine 2016

16.1.            30.1.                13.2.             27.2.

12.3.            26.3.                9.4.               23.4.

7.5.               21.5.               4.6.               18.6.

2.7.              16.7.               30.7.               13.8.

27.8.             10.9.              24.9.               8.10.

22.10.            5.11.             19.11.             3.12.

17.12.


Das Sortiment am AlmMarkt

Alles vom Schwein, Schinken, Geräuchertes, Wurst, Schaf- und Lammprodukte aus artgerechter Tierhaltung, Hausbrände, Rohwolle und gesponnene Wolle, Kartoffeln*, Gestricktes aus Schafwolle, Eier aus Freilandhaltung, Butter, Frischkäse mit Kräutern, Rohmilchkäse aus Biomilch, Blechkuchen, Traditionsgebäck, Festtagstortenten, Fettgebäck, Eine-Welt-Produkte, Honig, Kerzen, Met, Apfelmost, Obst und Gemüse, Liköre, Sirup, Marmeladen, Brotaufstrich, Pralinen, Nudeln, Leinentaschen und Teppiche°, Floristik*, Geschenkkörbe°

*nach Saison    |      °nach Wunsch/Maß
 
Kontakt zu den Beschickern: Henriette Auer   Telefon  +49 8677 3581 bzw. 873886



Seit April 1994 (!) bieten selbsterzeugende Landwirte beim AlmMarkt, dem kleinen, aber feinen Bauernmarkt an der Bayerischen Alm, die Produkte ihrer Hände Arbeit feil: Im Winter auf der Burgterrasse und im Sommer auf dem Almstadl-Parkplatz. Sie kommen aus dem oberbayerischen Umland und seit dem EU-Beitritt Österreichs im Januar 1995 sind auch Beschicker des Braunauer Bauernmarktes aus Oberösterreich dabei.

Der Verbraucher kann die Ware prüfen und mit dem Erzeuger über die Lebensmittel und ihre Herstellung sprechen. Durch diesen direkten Kontakt zwischen Selbsterzeuger und Verbraucher wird die Wertigkeit der „Lebensmittel“ wort-wörtlich nahegebracht.

Natürlich werden durch regionale Erzeugung und Einkauf Resourcen geschont und ein wenig CO2-Ausstoß vermieden.





"Regionaler Food & Beverage-Einkauf - Ökologie um jeden Preis? Zeitgemäßes Speisen- und Getränkeangebot"

1. Ein Bauernmarkt ist kein Wochenmarkt!
Die Erzeuger selbst vermarkten die Erzeugnisse ihrer Hände Arbeit.
Verkauft werden entsprechend der Jahreszeit selbsterzeugte landwirtschaftliche Produkte (Brot, Eier, Kuchen, Gemüse, Kartoffeln, Geflügel, Fleisch, Wurst, Räucherwaren, Lammfleisch) und Dinge des ländlichen Lebens (u.a. Edelbrände, Liköre, Honig, Schaffelle und Socken, etc.).

2. Die Selbst- oder Direktvermarktung von Lebensmittel ab Hof, in Hofläden oder auf Bauernmärkten ist in unsere Zeit der Informationsgesellschaft und der Nahrungsmittelskandale (Rinderwahnsinn, Schweinepest, Östrogene, Glycol, etc.) ein großes Thema.  
Der AlmMarkt-Besucher kann die Ware prüfen und mit dem Erzeuger über die Lebensmittel und ihre Herstellung sprechen. So kann eine Vertrauensbeziehung Erzeuger - Kunde hergestellt und die Wertigkeit der „Lebensmittel“ verdeutlicht werden. 
Der finanzielle Mehraufwand im Einkauf steht  im direkten Verhältnis zur Qualität. Die Sicherheit, die man gewinnt, wenn man von einem persönlich bekannten Produzenten kauft, ist unbezahlbar.

3. Der Erzeuger von echten „LebensMittel“ wird gezwungen, einen Schritt mehr zu tun, um in der kleinbäuerlichen Struktur unserer Heimat überleben zu können, denn die EU-Subventionierung bevorzugt noch immer Großbetriebe. Ein Teil der Bauernschaft sucht in der Direktvermarktung eine Möglichkeit des Zugewinns.

4. Der Marktbesucher wie der Restaurantgast kann durch die Transparenz von Frische und Qualität überzeugt werden. Eine der wenigen Möglichkeiten der heimischen Gastronomie, in Zukunft überhaupt einen Stich gegenüber der ethischen Küche zu machen, wird ein bewußter Einkauf beim heimischen Landwirt sein. Sollen die anderen Preßschinken und Schältomaten aus der Dose verwenden!

5. Megatrend Ökologie
Zwei Dinge müssen wir wieder lernen:
Nicht alle Lebensmittel kann es zu jeder Zeit und dann noch billig zu kaufen geben. Qualitätsvoll erzeugte Lebensmittel dürfen nicht billig sein.
Das heißt: Umsetzung von Rezepten aus der Region, Wiederentdecken der Jahreszeiten, das Zurückschrauben der Ansprüche: Zurück zu den Wurzeln.

Die Bauern haben durch die Gestaltung der Kulturlandschaft unbewußt die Voraussetzungen für den Tourismus geschaffen. Anfangs haben sie zum Teil selbst aktiv am Tourismus mitpartizipiert, indem aus den Bauern Gastwirte und Hoteliers wurden. Die Zusammenarbeit war vorhanden, da in der Regel die Bauern auch Tourismusunternehmer waren. Doch der Tourismus als wirtschaftlich stärkere Branche hat sich durchgesetzt, die gemeinsamen Wurzeln wurden vergessen. 
Der Rückgang der Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe hat erschreckende Ausmaße angenommen, dadurch ist die Pflege und Aufrechterhaltung der Kulturlandschaft nicht mehr gesichert. Denn die Landschaft und Kultur nehmen im heutigen Tourismus eine wesentliche Stellung ein, nicht nur als vordergründige Kulisse, sondern als besonderes Angebotselement. Das Gewachsene und Authentische ist gefragt. 

Die Gastwirtschaft braucht eine funktionierende Landwirtschaft. 
Denn die Landschaft, die der Landwirt pflegt, ist nicht nur touristische Attraktion (der  Außengastronomie, z.B. Aussicht und Biergarten), sondern auch unser Lebensraum.  
Es ist somit wichtig, die Landwirtschaft mitverdienen zu lassen. 
So laßt uns die Qualität der Lebensmittel durch einen bewußten Einkauf bei regionalen Erzeugern heben!"

aus Vortrag von Georg Reisinger, 1996